PRAG-Besuch - Städtepartnerschaftsverein Coburg

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AKTUELL
Ein Wochenende in Prag an der Moldau


Es ging sozusagen schon „vor dem Aufstehen“ los....  Morgens um 6:00 auf dem Anger, wer hat da schon ausgeschlafen?
Die 36 Leute vom Städtepartnerschaftsverein mit Maria Krumm, unserer Vorsitzenden, die diese Reise für uns alle organisiert hatte,konnten im Bus noch ein wenig weiter schlafen und von den erhofften Schönheiten und Sehenswürdigkeiten der Stadt Prag täumen.
Der Busfahrer mußte ja, wohl oder übel ausgeschlafen sein und es war eine Freude, daß das der bekannte und beliebte Andreas von der Firma GUTGESELL war. Bei Schwiergkeiten oder Beschwerden mußte man ihn bei seinem Nachnamen nennen: Herr Großmann.
Über Marktredwitz, wo uns der „Ochsenkopf“ am Horizont erschien, war man schnell und fast unbemerkt schon in Karlsbad und somit in Tschechien.
Eine kurze Rast hatten wir in Loket.
Maria vergaß nicht, nach jedem Stop die Fahrgäste gewissenhaft ab- und nachzuzählen, damit keiner verloren ging.
Als man sich die Beine vertreten und die obligatorischen Fotos gemacht waren, ging es weiter nach PRAG, „der goldenen Stadt“ an der Moldau.
Der erste Programmpunkt dort war eine lange und ausführliche Begehung der Burganlage, mit kompetenter Führung einer in Prag engagierten tourguide. Dazu wurden erstmal alle metallhaltigen Gegenstande, wie Schlüssel, Reisenessessärs, Handys, Scheren und Nagelfeilen von der Reiseführerin eingesammelt.
(Aus Sicherheitsgründen hieß es...)
Die Burganlage war viel viel mehr, als nur eine faszinierende Erfahrung!
Danach konnten wir in unser zentral gelegenes ****Hotel: „JURYS Inn PRAGUE“ einschecken und später dort das dreigängige Abendessen einnehmen. Das moderne Haus befindet sich wenige Gehminuten von der Prager Altstadt entfernt.
Der nächste Tag begann nach einem reichhaltigen Frühstück mit einer halbtätigen, weiteren kompetenten Führung in der tschechischen Hauptstadt.
Wir konnten dabei die Pariser Straße, den Wenzelsplatz, sowie den Altstädter Ring mit dem Rathaus und der astronomischen Uhr besichtigen. Zauberhafte Gassen, imposante Gebäude, sehr viele Touristen und andere Eindrücke begegneten uns auf dem Weg bis zur weltberühmten Karlsbrücke. Man konnte dabei förmlich überall die typische Prager Athmosphäre spüren und erleben.
Dann ging´s zu einem weiteren besonderen Erlebnis: aufs Schiff KLARA zum Mittagessen. Viele kulinarische Genüsse am bereit gestellten Buffet erwarteten uns bei dieser Fahrt auf der schönen Moldau, serviert und garniert mit Livemusik.
Die Stadt und ihre schönen Gebäude vom Schiff aus zu sehen und zu erleben, war ein weiterer Höhepunkt dieser Reise. Den Weg zurück ins Hotel zu einer Entspannungspause konnte man fußläufig erledigen. Jeder konnte das auf seine Weise gestalten.
Nach dem frühen dreigängigen Abendessen im Hotel waren alle gespannt auf einen weiteren  Höhepunkt des Tages: "Schwarzes Theater" im  DIVADLO Metro mit Licht- und Schatteneffekten, Tanz und Pantomime.
"Unser" Andreas hatte alle Hände voll zu tun, den großen Bus in die, für Busse  verbotenen Zonen der fremden Stadt zu kutschieren. Er scheute weder Ärger mit der Straßenbahn, der Polizei- oder andere Kontrollen und eventuelle Strafzahlungen, nur um uns sicher und zufrieden hin und zurück zu bringen.
Am nächsten Tag, am 14. April gings, nach einem weiteren vorzüglichen Frühstück, schon wieder an die Rückfahrt. Also hieß es: Koffer packen und durch eine große Passage zurück zum bereit gestellten Bus von GUTGESELL (gut und gesellig) bringen.
Einen interessanten Stop gab es nochmal am Prager Fernsehturm, mit imposanten 216 Metern Höhe, die per Aufzug erklommen werden konnten. Hier machten mich schon die Skulpturen, von kletternden Kindern, am äußeren des Turmes sehr neugierig.
Von dort oben, auf der Aussichtsplattform hatte man die beste Aussicht auf die Stadt zu unseren Füßen, auch wenn inzwischen ein leichter Regen eingesetzt hatte, was der ganzen Aktion aber keinen Abbruch tat.
Es folgte dann, nach Abstimmung im Bus, die Heimreise mit Unterbrechungen (zum Genuß von Würstchen aus dem Bus) und einem weiteren Halt in Franzesbad. Wir 36 Mitreisenden konnten kurz diese bekannte Kurstadt in Grenznähe besichtigen und dabei unter anderem beobachten, wie die weltbekannten Oblaten gebacken wurden. Der Busfahrer konnte seine vorgeschriebenen Ruhezeiten einhalten, um uns danach voller schöner Reiseeindrücke in Coburg wieder heil abzusetzen.

Reisen ist der schönste Weg, um Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden.

Monika Stolba     Fotos: Wolfgang Weber
Geschäftsführende Vorsitzende Maria Krumm - Breitenseeweg 5 - 96268 Mitwitz
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